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Winterlandschaft 2025

Am Samstag, 22. Februar 2025 durfte ich für das Fototeam Luzern den Praxistag Winterlandschaft organisieren.

Am Samstagmorgen fuhren wir mit dem Zug nach Engelberg. Bereits im Vorfeld hatte ich den Teilnehmenden die Unterlagen zum Workshop zugesandt.

Geplant war ein Workshopteil am Morgen und einer am Nachmittag.

Die Ideen, welche ich den Teilnehmenden mitgab, waren die folgenden:

Workshopteil 1

  • Schwarz-weiss Aufnahme mit starker Reduktion, möglichst wenig Kontrast, viel Schnee, viel weiss, wenig grau, schwarz.
  • Schwarz-weiss Aufnahme mit einem Farb-Spot, der heraussticht.
  • Schwarz-weiss Aufnahme Winter-Wunderland
  • Aufnahme Wasser, Eis, Eis-Kristalle
  • Weitere Bilder nach eurem Gusto

Workshopteil 2

  • Baum im Winter
  • Die Sonne spielt mit
  • Detailaufnahme mit Schnee
  • Die Sonne mit im Bild (Sonnenstern)
  • Weitere Bilder nach eurem Gusto

Ich schreibe diesen Text, bevor ich die Bilder, welche meine Kolleg:innen kreiert haben, gesehen habe und bin gespannt, welche der vorgeschlagenen Aufgaben umgesetzt wurden und wie viel «Weitere Bilder nach eurem Gusto» entstanden sind.
Das Wetter an diesem Samstag hat gepasst, es war einigermassen hell, am Morgen schien sogar ab und an die Sonne. Von den Schneeverhältnissen her war es besser als 2024 (Langis,OW), es lag mehr Schnee. Natürlich wünscht man (ich) sich für einen Tag Winterlandschaft, frisch verschneite Tannen, viel Schnee und dann noch Sonne, damit alles schön glitzert. Landschaftsfotografen (welche die Fotografie als Hobby betreiben) müssen sich i.a.R. mit den vorherrschenden Verhältnissen abfinden und das Beste daraus machen.

Das war auch für uns die Ausgangslage.

Nach einem kurzen Spaziergang zur Engelberger Aa, unterhalb des Restaurants Bänklialp, haben wir uns noch kurz über die beiden Workshop-Teile unterhalten und dann ging es schon los. Individuell machten sich die einzelnen Mitglieder des Fototeams Luzern auf den Weg, der Engelberger Aa entlang. Erstes Problem war, dass die Engelberger Aa kein Wasser führte (siehe Aufgabeliste oben) – eine Vor-Ort-Rekognoszierung hätte diesen Umstand offen gelegt und die Aufgaben bzgl. glitzerndem Wasser wären angepasst worden. Allerdings steht da in der Aufgabe ja auch nichts vom gewünschten Aggregatszustands des glitzernden Wassers.

Zum Mittagessen trafen wir uns im Restaurant Eienwäldli, das ich übrigens sehr empfehlen kann. Frisch gestärkt nahmen wir anschliessend den Workshopteil 2 in Angriff. Um ca. 16h trafen wir uns wieder am Bahnhof Engelberg und fuhren gemeinsam wieder in Richtung Luzern.

Mein Fazit: ein gelungener Tag, engagierte Workshop-Teilnehmende, das Wetter hat gepasst, die Stimmung sowieso.
Ich hoffe, alle Teilnehmenden konnten einiges mitnehmen und sind mit ihren Bildern zufrieden.

Dani Hänni

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